Karl Staudinger's blog

Arbeitszeitrichtlinie

Die Abstimmung über die Arbeitszeitrichtlinie im EU Parlament gehört zu den Highlights der EU-Demokratie und liefert einmal mehr ein Beispiel dafür, dass sich die Demokratie im EU-Parlament nicht z

Conversation with Kathy Sinnott (MEP/Ind)

When you watch a youtube video, you can see related videos in a sidebar.

Irische EU-Debatte auf YouTube

Nutzen wir den Lissabon Vertrag!

Für mehr Bürgerengagement in der EU!

Liebe irische EU-SkeptikerInnen,

mit Interesse verfolge ich als Österreicher die Debatte über den Lissabon-Vertrag in Ihrem Land und beneide Sie um den intensiven Austausch von Informationen und Meinungen zur Europäischen Union, auch wenn ich den Ausgang des Referendums vom 12. Juni bedauere.

Video-Response to Patricia McKenna

Patricia McKenna bei einer Tagung des irischen Forum on Europe

Video-Response of Karl Staudinger

Hi Patricia,

i have been following your debate about the Lisbon Treaty on the internet and as an Austrian I envy you the intensive exchange of information and opinions concerning the European Union even though I regret deeply the outcome of the referendum of June 12th.

Two points are being mixed up in this debate: The first point is the performance of our governments and the European institutions. Are they aware of the needs of ordinary people? Do they have the right judgement of the problems of our societies? Do they find good solutions for our future and - last not least - are they determined to decide for the common good when facing pressure from big companies?

Karl Staudinger: Videoresponse to Patricia McKenna

Patricia McKenna bei einer Tagung des irischen Forum on Europe

Video-Response of Karl Staudinger (read in english/Lesen Sie auf deutsch)

Im Jahr 1987 setzte Raymond Crotty anlässlich der Ratifizierung der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA) vor dem Irischen Supreme Court (1986 No. 12036P) die zwingende Durchführung von Volksabstimmungen bei Änderungen der Gründungsverträge der Europäischen Union (damals Europäischen Gemeinschaft, etc.) durch.

Gratis mit der EU telefonieren!

Einen interessanten und - nach bisherigen Erfahrungen - sehr gut funktionierenden Service bietet die Europäische Kommission mit "Europe direct" an. Bei meinen Recherchen für "Gestalten wir Europa" war mir diese Telefonnummer eine große Hilfe. Die Leute am anderen Ende der Leitung sind geduldig und kompetent.
Besonders bemerkenswert: Aus dem gesamten Gebiet der 27 EU-Staaten ist Europe direct gebührenfrei telefonisch erreichbar. Die Nummer ist relativ leicht zu merken.

Europe direct: 00800 6 7 8 9 10 11
gebührenfrei aus der gesamten EU

00800 ... in Österreich wählen wir zu gebührenfreien Diensten 0800 vor, da kommt jetzt nur eine Null vorne dazu.

6 7 8 9 10 11 ... da muss man nur durchzählen, beginnend mit einer Zahl, die man sich auch leicht merkt :-)

Die Nummer ist - meiner Meinung nach - wenig bekannt in Österreich. Haben Sie davon gewusst? Benützen Sie die Umfrage (in der Spalte links oder gleich hier)!

Pressekommentar und Reaktionen

Ernst Heim aus Vorarlberg hat einen Leserbrief zu meinem Pressekommentar gepostet. Im folgenden der Leserbrief und unsere Korrespondenz:

Ernst Heim am Mittwoch, 06.12.06 um 14:01
"Untergang erwünscht ?
Wenn die realen Gestaltungsmöglichkeiten der Bundesregierung - inkl. neun Landesregierungen - hauptsächlich im Ausland bestehen, dann haben sich diese selbst erledigt. Sie sind also in naher Zukunft überflüssig. Die NS-Propaganda "Ein Volk – ein Reich – ein Führer" feiert in der EU zunächst ihre Wiederkunft. Dieser Wahnsinn und die Missachtung natürlicher Prinzipien wie Subsidiarität führt zwangsläufig zum Untergang des Abendlandes."

Stellungnahmen gegen EK-Mitteilung zu Bildungssystemen

Die Mitteilung von Bildungskommissar Jan Figel hat in Österreich heftige Reaktionen hervorgerufen:

  • Die ÖH meint, es gäbe keine gerechten Studiengebühren,
  • der grüne Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald findet viel "Richtiges" aber auch Falsches. Er meint, die untersten und auch die mittleren Haushaltseinkommen sind Netto-Empfänger des gebührenfreien Hochschulzugangs.
  • Laut Getrude Brinek (ÖVP) ist Figels Position nicht die von Europa. Figel bedrohe (offenbar durch die Kritik an einer frühen Differenzierung im Schulsystem) die sozial egalisierenden berufsbildenden höheren Schulen.
  • Erwin Niederwieser (SPÖ) fordert aufgrund der Studie den Abbau von Bildungsbarrieren.
  • Das Wifo meint, Österreichs Bildungssystem sei stark aufstiegsbehindernd.

Effizienz und Gerechtigkeit in Bildungsfragen

Der Standardbericht führt mich über mein Such-Experiment zu einem interessanten Teil dieser Kommissionsmitteilung. Die Kommission stellt zwar fest, dass die Mitgliedsstaaten im Bildungsbereich eindeutig die Hauptrolle spielen, unter den Maßnahmen im Wirkungsbereich der EU findet man unter den drei genannten Punkten das Lebenslange Lernen (siehe unten!").

Inhalt abgleichen